Salar de Uyuni: Tag 8 (Teil 2)

Endlich haben wir’s geschafft: Das ist der letzte Teil unseres Berichtes über die Reise nach San Pedro de Atacama und Bolivien. Insgesamt haben wir knapp 2 Monate gebraucht um alles in Bilder und Worte zu fassen.

Da wir bei unserem letzten Eintrag auf Grund der zahlreichen Fotos nur bis zur Hälfte des Tages gekommen sind, gibt’s hier noch ein paar schöne Fotos aus dem Salar de Uyuni.

Nina im Salar de Uyuni

Nina im Salar de Uyuni

Touristen im Salar de Uyuni

Touristen im Salar de Uyuni

Nach unserem Mittagsstopp auf der Insel Incahuasi blieben wir noch mal mitten in der Salzwüste stehen um die Aussicht zu genießen und Fotos zu schießen. Eines der wichtigsten Sachen, die man als Tourist mitten im weißen Nirgendwo macht, ist Leute mitten im Sprung zu fotografieren.

Fotos von Leuten, die durch die Luft fliegen, sind im Salar de Uyuni gleich doppelt so lustig.

Fotos von Leuten, die durch die Luft fliegen, sind im Salar de Uyuni gleich doppelt so lustig.

Helfried und Isabella im Salar de Uyuni

Nina im Salar de Uyuni

Nicht nur das Fotografieren, auch das Fliegen ist hier viel lustiger.

Michi im Salar de Uyuni

Und hier sind noch ein paar schöne Aufnahmen vom Salz. Innerhalb der Polygone gibt es haufenweise kleine pilzförmige Gebilde aus Salz.

Muster im Salz

Muster im Salz

Salar de Uyuni

Salar de Uyuni

Als wir weiterfahren wollten, hatte ein Jeep aus unserer Reisegruppe ein Problem mit der Autobatterie und konnte nicht mehr starten. Das Problem wurde mittels Anschieben gelöst…

Unser nächster Stopp war bei einem Salzmuseum. Eigentlich ist es ein altes Salzhotel, das aber mittlerweile zum Salzmuseum / Souvenirshop umfunktioniert wurde. Dort gab’s auch einen Swimmingpool. Naja, zumindest etwas, das ein bisschen so aussah wie ein Swimmingpool. Ein kleiner vierckiger Teich im Salz, der wahrscheinlich nur für die Touristen angelegt wurde. Ich versteh’ nur nicht, warum der nicht sofort vom umliegenden Salz aufgesogen wird.

Swimmingpool?

Swimmingpool?

Ein Salzhotel, mittlerweile zum Museum umfunktioniert.

Ein Salzhotel, mittlerweile zum Museum umfunktioniert.

Vor dem Salzhotel gab es auch einige Flaggen aus verschiedenen Ländern.

International

Nina im Salar de Uyuni

Im Salzmuseum gab es mehrere Salzskulpturen. Lamas, Vögel, einen Uhrturm, Menschen, Fantasiewesen … nein, die Nina gehört nicht zum Museum!

Im Salzmuseum

Nina im Salzmuseum

Big Ben aus Salz

Big Ben aus Salz

Salzmuseum

Am späten Nachmittag kamen wir in Uyuni an. Uyuni ist bekannt für seinen Eisenbahnfriedhof. Es gibt aber in der Hauptstraße einige Monumente und Denkmäler, eines von ihnen ist diese Lokomotive, die man auch auf vielen Postkarten der Stadt findet.

Das spannedste an Uyuni - Der Eisenbahnfriedhof

Das Spannendste an Uyuni: Der Eisenbahnfriedhof

Die wahrscheinlich einzige schöne Lokomotive in Uyuni

Die wahrscheinlich einzige schöne Lokomotive in Uyuni

Ein anderes Monument erklärt, dass der Salar de Uyuni das erste Weltwunder ist (1ra maravilla del mundo – Salar de Uyuni). (Auf das Bild klicken um es zu vergrößern.) Nun sind die sieben Weltwunder aber die hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon, der Koloss von Rhodos, das Grab des König Mausolos II. zu Halikarnassos, der Leuchtturm auf der Insel Pharos vor Alexandria (bzw. die Stadtmauern von Babylon), die Pyramiden von Gizeh, der Tempel der Artemis in Ephesos und die Zeusstatue des Phidias von Olympia. Weder die Weltwunder der Natur noch die Neuen 7 Weltwunder listen den Salar de Uyuni auf. Also warum steht dieses Monument da? Wie sich herausstellt, hat der Reiseführerverlag Rough Guides eine Liste der 25 neuen Weltwunder herausgebracht. Und da haben sich die Einwohner von Uyuni gedacht, das müsse verewigt werden.

Monument in Uyuni

Am Abend nach einem Stadtbummel und Abendessen machten wir uns wieder auf den Rückweg… Leider kamen wir nicht weit. Denn ein paar Kilometer außerhalb von Uyuni hatte unser Jeep eine Panne, woraufhin der Fahrer sich entschied umzukehren. Also verbrachten wir die Nacht in einem Hotel in Uyuni.

Am nächsten Morgen brachen wir um 4 Uhr in der Früh auf. Dank des „schnellsten Fahrers Uyunis“ schafften wir die 8-stündige Fahrt durch die Wüste in 5 Stunden und 40 Minuten.

Vor Sonnenaufgang war es so kalt, dass die Fensterscheiben des Jeeps anfroren. Mit den ersten Sonnenstrahlen schmolz das Eis. Kalt blieb es trotzdem.

Heimreise nach San Pedro de Atacama

Heimreise nach San Pedro de Atacama

Nach einer weiteren Übernachtung in San Pedro de Atacama machten wir uns auf den Heimweg über Calama nach Valparaíso, wo wir am nächsten Morgen ankamen.

Unsere Reise nach San Pedro de Atacama und Bolivien war die bisher längste und auch interessanteste. Leider waren die insgesamt 11 Tage (9 Tage + 2 Tage An- und Abreise) sehr knapp für alle unsere Vorhaben.

Wir hoffen, euch haben der Bericht und die vielen Fotos gefallen. Die ganze Reise könnt ihr hier nochmal nachlesen.

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