Nach unseren Zwischenstopps in Osorno und am Lago Llanquihue erreichten wir am vierten Tag unserer Reise Puerto Montt.
In früheren Zeiten verlief die chilenische Eisenbahn bis Puerto Montt. Daher findet man in einem Park neben der Strandpromenade noch Erinnerungen an diese Zeit.
Wir waren entlang der Strandpromenade spazieren. Dort stehen Denkmäler mit Büsten von Berühmtheiten der chilenischen Geschichte, von Hernán Merino Correa, über Bernardo O’Higgins, bis Ignacio Carrera Pinto.
Bei der Stadtbesichtigung darf natürlich die Kirche am Plaza Municipal nicht fehlen.
Die riesige Mall Costanera mit den zwei Türmen ist eines der beiden Einkaufszentrum in Puerto Montt. (Genaugenommen besteht die Mall nur aus dem breiten gelben Streifen des Gebäudes, die beiden Türme beherbergen Büros.) Von außen ist es eines der dominantesten Bauwerke der Stadt. Von innen erscheint das Gebäude wie eine gigantische Fehlkonstruktion. Es ist unübersichtlich, die Spezialität des Hauses ist das 1,5te Stockwerk, das ist eine verwinkelte Etage mit kaum 2 m Höhe, in der dicht an dicht Basarständchen mit allerlei Ramsch aufgebaut sind, durch die man förmlich durchgeschoben wird. Im zweiten Obergeschoß befinden sich fast ausschließlich Fastfood-Imbisse, mal abgesehen davon, dass ein Teil der Etage leer steht. Wenigstens hat man durch die Fensterfront eine gute Aussicht auf die Insel Tenglo vor der Küste Puerto Montts. Und wenn man dabei einen guten Caesar Chicken Salad genießt, ist das alles nicht mehr soo schlimm.
An diesem Tag haben wir nicht mehr viel unternommen, weil wir am nächsten Morgen nach Punta Arenas aufgebrochen sind. Zwischen den beiden Städten ist sogar am Globus jede Menge Platz.
Einen Abstecher auf die Isla Tenglo haben wir uns für den nächsten Besuch in Puerto Montt aufgehoben, aber zuerst: ab nach Punta Arenas!
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